DIE BAND
Die Downtown Blues Band feiert nächstes Jahr ihren 25. Geburtstag. 1987 gegründet, steht die Band seit über 24 Jahren auf der Bühne.
Eine unzählige Anzahl Konzerte gab die Band bisher in ganz Deutschland und Österreich, insbesondere auf einer Bayern-Tour mit Albert C. Humphrey. Sie brachte mit „Downtown Blues Band“ (1992), „Choose the Blues“ (1994), im Jahr 2000 mit „Live“ und der 2007 bei Moonsound-Records erschienene „Bulls Eye Double“ vier überzeugende CD´s auf den Markt und begeistert mit ihrem rockbetonten Rhythm`n`Blues überall die Konzertbesucher.
Dass eine Band derart lange besteht, ist beileibe nicht selbstverständlich. Berufliche und private Veränderungen einzelner Musiker rufen oft Interessen abseits der Musik hervor, was nicht selten für eine Band das Aus bedeutet. „Wir hängen aber nicht nur wegen der Musik zusammen. Uns verbindet eine Freundschaft weit darüber hinaus“, sagt Pianist Gerd Zettel. „Wahrscheinlich ist das der Grund, dass wir es fast 25 Jahre zusammen ausgehalten haben“, fügt er lachend hinzu. Sicher, Umbesetzungen gab es auch bei der Downtown Blues Band. Auf der ersten CD hört man als Sängerin Monika Landgraf, auf der zweiten Sabine Nötzel, dann hatte diesen Part Miriam Holz übernommen, auf der dritten CD, die live an einem Abend in der „Neuen Welt“ in Ingolstadt eingespielt wurde, ist Jogy Pfab der Frontmann. Von 2006 an war mit Stephanie Verseghy wieder eine Frontfrau mit dabei, die auch auf der CD Bulls Eye Double zu hören ist. Die Konzeption, schweißtreibenden, groovenden Rhythm`n`Blues zu spielen, der Clubs, Säle und Hallen zum Kochen bringt, blieb stets unangetastet. Die Band arbeitet mit dem Publikum. Entertainment ist die große Stärke dieser Formation. 24 Jahre Erfolg also, viele umjubelte Konzerte und immer noch Spaß an der Musik. Keine gespielte Freude, sondern eine, die auf das Publikum überspringt und es mitreißt. Und doch ist gerade die Downtown Blues Band eine Band, die harte Schicksals-schläge hinnehmen musste. Diese Band lebt den Blues sozusagen persönlich.
Juni 1991: Mike Grobe, der erste Sänger der Band, erleidet einen schweren Autounfall. Nach langer Krankheit kann er zwar wieder ein eigenständiges Leben führen, aber die Zeiten als Frontmann von „Downtown“ sind vorbei.
Oktober 1995: Austin Plessow erleidet auf der Rückfahrt von einem Gig einen schweren Motorradunfall. Seitdem spielt er als Rollifahrer die Gitarre auf einem speziell für ihn gefertigten Stuhl. Wie er sein Leben meistert und sich nicht un-terkriegen lässt, verdient Bewunderung.
Mai 1997: Schlagzeuger Jörg Braun verunglückt auf einer Dienstreise und er-liegt seinen Verletzungen. Man beschließt, die Downtown Blues Band aufzulösen. Als Macher im Hintergrund, der sich um Termine, Werbung, und Gagen, gekümmert hat, war Jörg unersetzlich.
Auf ausdrücklichen Wunsch seiner Familie entschließt man sich weiterzumachen. „The Show must go on!“ Am Schlagzeug ist nun Johann „James“ Forstner, ein erfahrener Schlagzeuger, der jahrelange Erfahrung in verschiedenen Bands gesammelt hat. Er kennt den Sänger Jürgen „Jogy“ Pfab und bringt ihn in die Band. Somit ist die Downtown Blues Band wieder spielbereit. Aber es dauert noch eine Weile bis die Band wieder so perfekt eingespielt ist wie früher. Alte Stücke der Downtown Blues Band müssen neu arrangiert und zur Bühnen-reife gebracht werden. Neue Songs werden geschrieben und geprobt. Endlich ist es soweit und die Rockin`Rhythm`n`Blues Dampflok kommt in Fahrt.
Juni 2000: Gerhard „Hörby“ Hörber wird als Bassist und Backgroundsänger zum Glücksgriff für die Band. Die kommenden drei Jahre spielt die Band viele Auftritte und etabliert sich mit ihrem kompakten, unverwechselbaren Sound in der regionalen Bluesszene. Nach der Tour 2003 verläßt Johann Forstner aus privaten Gründen die Band und kann erst nach einem halben Jahr durch David Seifert, einem jungen, sehr talentierten Schlagzeuger ersetzt werden, der allerdings zwei Jahre später aus privaten Gründen aussteigt. Für ihn kommt der erfahrene und sehr „tighte“ Drummer Jonny Treitinger in die Band. Er bringt mehr Lebendigkeit, Spielwitz und –freude mit ein, so dass die Downtown Blues Band gestärkt aus dem Wechsel hervorgeht. Seitdem rollt die Lokomotive runder und neue Stücke werden in Angriff genommen. Diese Besetzung bleibt jedoch auch nicht lange erhalten weil Sänger Jogy Pfab aus privaten Gründen im Sommer 2006 die Band verlässt. Für ihn kommt fast übergangslos Stephanie Verseghy in die Band, was einen großen Umschwung bewirkt. Innerhalb eines Jahres wird mit ihr die CD „Bulls Eye Double“ komponiert und aufgenommen und die Band erhält einen Vertrag bei Moonsound-Records. Im Herbst 2010 kommt dann der Ausstieg von Steffi Verseghy recht unerwartet, jedoch gibt es interessierte Sängerinnen, von denen sich Jana Stegger aus NRW hervorhebt. Die ausgebildete Jazz-Sängerin erweist sich mit ihrer versierten Stimme als Bereicherung auch in kompositorischer Hinsicht und man darf zum 25-jährigen Jubiläum einiges von der neuen Besetzung erwarten. Wer in den Genuss kommt, sich die Downtown Blues Band einmal Live ansehen zu können, wird dies bestätigen. Eine absolut routinierte Band, die noch richtig Spaß am Spielen hat - und das merkt man.
Die Musiker:

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